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                   Lena Johansson ist für den Inhalt der Homepage verantwortlich. Foto: Lena Johansson om ej annat anges.

Die Geschichte der Marinestadt Karlskrona


Am Ende des 17. Jahrhunderts war Schweden eine militärische Großmacht, deren Gebiet auch das heutige Finnland, Estland, Teile von Lettland und Gebiete im nördlichen Deutschland umfasste. Die Ostsee verband die verschiedenen Teile des Landes miteinander.
In den 1670er Jahren konnte König Karl XI. einen dänischen Angriff endgültig abwenden, mit dem Gotland, Skåne, Halland und Blekinge zurückerobert werden sollten, die Mitte des Jahrhunderts von Schweden eingenommen worden waren.

 
Die Flotte war das wichtigste Instrument der schwedischen Zentralmacht zur Kontrolle der neuen Gebiete.
Nach jahrelangen Verhandlungen wurde entschieden, den neuen Stützpunkt der Flotte in das östliche Inselgebiet von Blekinge zu verlegen. Der Marinestützpunkt sollte der verlängerte Arm der königlichen Macht werden und dadurch die Eingliederung der südlichen Landesteile vereinfachen. Das Gebiet war darüber hinaus auch länger als Stockholm eisfrei.
 
Auf der kargen und bergigen Schäreninsel Trossö und den umliegenden Inseln fanden sich gute Voraussetzungen.
Hier befanden sich sowohl eine schmale und tiefe Einfahrinne, die leicht gegen Angreifer verteidigt werden konnte, als auch Platz für ein großes, geschütztes Hafenbecken.
Schon von Anfang an wurde die neue Anlage als zusammenhängende Gesamtheit von Festungsanlagen, Häfen und Schiffswerften sowie einer zivilen Stadt für Handel, Bevorratung und Verwaltung geplant.